Familie: Forellenfische (Salmonidae)

Gattung: Salmo – Unterart: Bachforelle (Salmo trutta forma fario)

Durchschnittliche Länge: 25 - 50 cm, max. 80 cm

Laichzeit: Oktober – Februar

Kennzeichen: Spindelförmiger, mehr oder weniger hochrückiger Körper. Stumpfe Schnauze mit weiter Maulspalte. Charakteristisch sind die roten Tupfen auf den Seiten, die oft weiß eingefasst sind. Die Rückenflosse besitzt dunkle Punkte. Die Grundfärbung ist meist grau grün. Je nach Standort gibt es jedoch viele Farbvarianten. Auch die Fettflosse kann sehr unterschiedlich gefärbt sein (rote und/oder schwarze Punkte). Ältere Milchner bilden einen charakteristischen Laichhaken aus. Als „Steinforellen“ werden Bachforellen bezeichnet, die in nahrungsarmen Gebirgsbächen langsam wachsen und nur eine Länge von 15-20 cm erreichen.

Lebensraum und Lebensweise: Leitfisch der Forellenregion. Lebt in klaren, kühlen und sauerstoffreichen Bächen und Flüssen sowie in Bergseen. Ist auf reich gegliederte Wasserläufe mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten angewiesen. Sie ist standorttreu und verteidigt ihr Revier gegen Artgenossen. In größeren Gewässern zieht sie in die Zuflüsse hinauf um dort abzulaichen. Dort schlagen die Rogner an stark überströmten, meist seichten Bereichen Laichgruben in das Kiesbett. Die Milchner kämpfen um die Vorherrschaft am Laichplatz. Die abgelegten Eier werden vom Milchner besamt und wieder mit Kies bedeckt. Die Forellenlarven verbleiben solange im Kieslückensystem bis ihr Dottersack aufgebraucht ist.

Nahrung: In der Jugend Insektenlarven, Bachflohkrebse und andere Kleintiere. Später v.a. Anfluginsekten und kleine Fische.

Gefährdung: In der Roten Liste gefährdeter Fischarten Bayerns (2004) ist sie auf der Vorwarnliste aufgeführt.